Dresdenrundgang – Das beste der Stadt Dresden

Wir führen Sie gern durch unsere wunderschöne historische Innenstadt und zeigen Ihnen die Schätze unseres geliebten Elbflorenz…

Vom Theaterplatz über den Zwinger zum Postplatz

Auf dem Theaterplatz stehend, haben Sie einen guten Blick auf die Semperoper, das Italienische Dörfchen, die Kathedrale, das Residenzschloss, die Schinkelwache und die Gemäldegalerie Alte Meister. Alle diese Gebäude, die Sie vom Reiterstandbild König Johanns aus sehen können, wurden in Folge des 13. Februar 1945 zerstört und bereits zum Teil vor der Wiedervereinigung rekonstruiert. Die meisten Touristengruppen starten ab Theaterplatz mit ihrer Tour, da er ein guter Ausgangspunkt ist.

Die Semperoper wurde 1985 mit ca. 120 Millionen Ostmark wiederaufgebaut. Die enorme Summe spricht dafür, dass man bereits zu DDR- Zeiten erkannt hat, bekannte Gebäude der historischen Altstadt zu rekonstruieren. Das zog natürlich das Interesse zahlreicher Gäste nach sich. Noch heute ist die Semperoper eines der meist besuchten Opernhäuser Europas.

theaterplatz DresdenDas Italienische Dörfchen bildet den Abschluss in Richtung Elbe. Um den Platz zu komplettieren, wurde vom Stadtbaurat Hans Erlwein eine gastronomische Einrichtung geschaffen. Der Name resultiert daher, dass einst italienische Arbeiter mit ihren Familien an dieser Stelle gewohnt haben, als die Kathedrale errichtet worden ist.

Die Kathedrale ist ein typischer Bau im Stil des römischen Barocks. Der Architekt Chiaveri, aus Rom kommend, hat den Bau der katholischen Kirche in für die damalige Zeit relativ schnell vorangebracht und in der Stadtsilhouette ein markantes Gebäude geschaffen. Wenn man über die Augustbrücke in die historische Altstadt gelangt, ist die Kathedrale eine der ersten Türme, die ins Auge stechen.

Das Residenzschloss wurde in Folge des 2. Weltkrieges wie alle Gebäude am Theaterplatz zerstört. Noch bis zur Wende war das Schloss eine Ruine. Erst zu Beginn der 90er Jahre begann der Wiederaufbau. Das Neue Grüne Gewölbe war das erste Museum, das im Schloss Einzug gehalten hat. In regelmäßigen Abständen kamen weitere Sammlungen hinzu, so u.a. das Historisches Grüne Gewölbe, die Türckische Kammer, das Kupferstichkabinett.

Als letztes Gebäude am Theaterplatz erstreckt sich der Bau der Gemäldegalerie Alte Meister, der gleichzeitig den Eingang in den Dresdner Zwinger bildet. Wiederum von Gottfried Semper geschaffen, dem Erbauer der Semperoper, ist das Galeriegebäude als Abschlussbaumaßnahme des Zwingers zu betrachten. Tausende Gemälde sind im Bestand der Galerie, jedoch können nur ein Bruchteil derer ausgestellt werden.

Dresdner ZwingerDer nach den Plänen von Daniel Pöppelmann errichtete Zwinger war ursprünglich als ein Vorhof  für ein neu geplantes Schloss gedacht, dass aber nie entstanden ist. Als der einzige legitime Sohn Augusts des Starken eine Kaisertochter von Österreich geheiratet hat, wurde der Zwinger für die Hochzeitsfeierlichkeiten genutzt. Auf dem Kronentor sieht man die Polnische Königskrone, die von vier polnischen Adlern eingebunden ist. Kurfürst von Sachsen und Polnischer König war August der Starke.

Vom Zwinger aus führt der Weg durch das Kronentor zum Schauspielhaus. Die renommierte Architektengemeinschaft Lossow & Kühne hat mit dem Gebäude dem Dresdner Sprechtheater ein eigenständiges Gebäude gegeben. An der Hauptfassade steht in goldenen Letern eine Goethezitat: „Ältestes bewahrt mit Treue, freundlich aufgefasst das Neue.“ Das war der Wunsch der Architekten…

Mitten auf dem Postplatz steht die „Käseglocke“, die seit den 90er Jahren von zwei aus Stahl und Glas getragenen Haltestellenbereichen abgelöst wurde. Heute kann man trockenen Fußes umsteigen, da der Platz der zentralste Platz in Dresden ist und alle Bahn – und Buslinien diesen Platz anvisieren.

Von der ehemaligen Sophienkirche über das Taschenbergpalais zum Kulturpalast

Die alte Sophienkirche, ein gotischer Bau, befand sich anteilig auf dem Grundriss des Lebendigen Hauses. Im Innenhof können Sie rekonstruierte Teile dieser Kirche und ein Modell sehen, das auf das Schicksal dieser Kirche aufmerksam machen möchte. Im Rahmen des sozialistischen Aufbaus wurde diese Kirche abgerissen statt wiederaufgebaut.  

Schloßplatz DresdenAm Cholerabrunnen vorbei gelangen Sie zum Taschenbergpalais. Dieser gewaltige barocke Bau wurde anteilig von Daniel Pöppelmann für die bekannteste Mätresse Augusts des Starken, nämlich die Gräfin Cosel, errichtet. Einigen Dresdnern noch als Ruine bekannt, war das eines der ersten Gebäude zu Beginn der 90er Jahre, die in kürzester Zeit rekonstruiert wurden. Heute ist das Kempinski- Hotel untergebracht, das beste Hotel am Platz.

Zwischen Schloss und Altmarkt steht der mittlerweile geschichtsträchtige Kulturpalast, der als Kulturhaus gebaut wurde. Aufmerksam wird man auf ein Wandbild, das direkt an der Seitenwand des Palastes befestigt ist. „Der Weg der roten Fahne“ steht als typisches Symbol für die Zeit vor der Wende. Der Kulturpalast beherbergt die Dresdner Philharmonie und wird auch als Mehrzwecksaal genutzt. Im unteren Teil ist die berühmte Herkuleskeule untergebracht. Ein Blick in das Foyer lohnt sich auf jedem Fall.

 

Vom Altmarkt über die Kreuzkirche und Rathaus zur Prager Straße mit Hauptbahnhof

Der großflächig angelegte Altmarkt besticht durch seine an die Barockzeit angelegte Architektur, die zu Beginn der 50er Jahre entstanden ist. Architektonisch sind das Bauten, die noch unter anderen Kriterien errichtet worden sind.

Am Altmarkt dominiert die Kreuzkirche. Ehemals auf einem Partikel des Kreuzes Jesu errichtet, ist sie heute die Hauptkirche für die Dresdner und der Stammsitz des Kreuzchors. Hier werden Traditionen gepflegt, mit denen die Dresdner verwurzelt sind. Der Kreuzchor singt zur Eröffnung des Striezelmarktes, der im Advent regelmäßig auf dem Altmarkt stattfindet. Das Weihnachtsoratorium sowie die Matthäus- Passion von Bach werden in der Kreuzkirche regelmäßig aufgeführt.

Direkt hinter der Kreuzkirche schließt sich das Rathaus an, ein immenser Gebäudekomplex, der Ende des 19. Jahrhunderts notwendig wurde, um den Beamtenapparat für die ständig wachsende Industriestadt Dresden unterzubekommen. Innerhalb der Zerstörung von Dresden wurde das Rathaus zerstört, aber der Rathausturm blieb wie durch ein Wunder stehen. Zahlreiche Bilder vom zerstörten Dresden wurden vom Rathausturm aufgenommen. Heute blitzt wieder im Sonnenlicht die Goldene Pforte, vor der das Denkmal für die Trümmerfrauen steht. Eine Trümmerfrau mit einem Meißel in der Hand soll daran erinnern, dass ein Hauptteil des Trümmerberges von ihnen abgetragen wurde.

Die Pragerstraße wird von dem nach der Wende neu gebauten KarstaDresden Fürstenzugdt- Kaufhaus und der neuen Zentrum- Galerie geprägt. Heute ist die Prager Straße die Haupteinkaufsmeile von Dresden und steht in der Beliebtheitsskala gleich nach der Altmarktgalerie. Prägnant sind nicht nur die Brunnenanlagen, sondern auch das Rundkino und die Prager Zeile. Hier spiegelt sich die typische Architektur der 60er Jahre wieder. Am südlichen Ende der Prager Straße findet man das neu entstandene Kugelhaus. Das alte Kugelhaus stand einst am Großen Garten und diente als Ausstellungsgebäude. Direkt vor dem Kugelhaus befindet sich der Dresdner Hauptbahnhof. Ein Gebäude, das die Verkehrsgeschichte der Stadt und ganz Sachsens wiederspiegelt. Durch ein flächendeckendes Schienennetz wurden alle wichtigen Orte miteinander verbunden.

 

Vom Schlossplatz über den Fürstenzug zum Neumarkt und zur Brühlschen Terrasse

Am Schlossplatz beginnend führt die Tour entlang des Fürstenzuges. Zwischen dem alten Landtag und dem Stallhof präsentiert sich der Reiterzug entlang der Augustusstraße auf circa 100 m Länge. Anfangs als Fresko geschaffen, würde der Fürstenzug später auf etwa 24.000 Meißner Porzellan Fließen übertragen.

Am Ende des Fürstenzuges ist der Haupteingang in den Stallhof. Im 16. Jahrhundert beginnend wurden hier Reiterturniere abgehalten. In den offenen Arkaden stehend, schaute die Bevölkerung dem Spektakel zu, wobei der Hofstaat im oberen Bereich den privilegierten Standort hatte. Später wurde das Johanneum als Stallgebäude genutzt. Die Pferdeschwämme kann man im Stallhof noch besichtigen. Im heutigen Verkehrsmuseum war noch bis zum Bau der Gemäldegalerie Alte Meister die Gemäldesammlung untergebracht. 

Neumarkt DresdenAuf dem wenige Meter entfernt gelegenen Neumarkt wurde 2006 begonnen, einen imaginären Zustand von Dresden in der Barockzeit zu schaffen. Historisch angelegte Fassaden und neue Bauten sind zu einer Einheit zusammen gewachsen. Dominierend am Neumarkt ist natürlich die Frauenkirche, die einst mit ihrem Trümmerberg als Mahnmal zu verstehen war und nach fast 10 Jahren Wiederaufbau  jetzt wieder als eines der Wahrzeichen in der Stadtsilhouette zu sehen ist. Mit ihrer steinernen Kuppel gilt sie als erster Kuppelbau nördlich der Alpen. Kein renommierter Architekt, sondern ein einfacher Ratszimmermeister war zu einer solchen Leistung fähig. Als Vorbild für diese Kirche gilt das Pantheon in Rom.

Zwischen Kunstakademie und Coselpalais geht der Weg weiter zum Albertinum. Im Hintergrund schaut man auf das Kurländerpalais und das Polizeipräsidium. Das Kurländerpalais hat einst dem Grafen Wackerbarth gehört, der sich später in der Dresdner Vorstadt, nämlich in Radebeul, seinen Alterswohnsitz errichten ließ. Das Staatsweingut Wackerbarth in Radebeul ist mittlerweile über die sächsischen Grenzen hinaus bekannt.

Auf der Brühlschen Terrasse angelangt, erstreckt sich ein herrlicher Ausblick auf die Neustädter Seite. Staatskanzlei, Finanzministerium, Goldner Reiter, Blockhaus, Hotel Bellevue und Japanisches Palais sind die bestimmenden Gebäude am anderen Elbufer. Die Elbe trennt die Altstadt von der Neustadt und in der direkten Innenstadt umspannen diese 5 Brücken. Die Augustusbrücke ist die zentralste und auch älteste Brücke, die vom Schlossplatz zum Blockhaus und dem Goldenen reiter führt.

Ein Bummel über die Brühlsche Terrasse führt entlang des Albertinums, in welchem ehemals das Zeughaus untergebracht war und jetzt die Skulpturensammlung und die Gemäldegalerie Neue Meister zu finden ist. Vis a vis der Kunstakademie ist die Stelle zu finden, in dem Böttger in den Kasematten das Porzellan erfunden hat. Noch heute haben die Kunstprofessoren der Akademie ihre Ateliers in diesem Gebäude und können den Blick auf die andere Elbseite genießen. Diesen wussten sich bereits auch schon die zweitgeborenen Sprösslinge der Wettiner zu schätzen, die in der angrenzenden Sekundogenitur ihre Jugendjahre verbrachten. Bevor die Tageszeitentreppe zum Schlossplatz führt, steht noch das alte Landtagsgebäude. Das von Paul Wallot geschaffen wurde, dem Erbauer des Reichtages in Berlin.  

(alles Außenbesichtigungen).

Dresdenrundgang – Das beste der Stadt Dresden

Dauer: ca. 2 Stunden  und zu Ihrer persönlichen Wunschzeit bei uns buchbar.
 
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