Blog von Opernreisen Dresden – Spezialist der Semperoper

Der Blog unseres Reisebüros mit wöchentlichen Nachrichten.

Sonderkonzert zum 470. Geburtstag der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Sonderkonzert zum 470. Geburtstag der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Unter dem Dirigat von Manfred Honeck, der seit Jahrzehnten regelmäßig die Sächsische Staatskapelle dirigiert, findet zu Beginn der neuen Spielzeit 2018/ 19 am 22. September 2018 im Kulturpalast ein Sonderkonzert anlässlich ihres 470. Geburtstages.
Manfred Honeck wurde von mehreren US-amerikanischen Universitäten zum Ehrendoktor ernannt. Im Auftrag des österreichischen Bundespräsidenten wurde er 2016 mit dem Berufstitel Professor gewürdigt. Die Fachjury der International Classical Music Awards zeichnete ihn 2018 als “Artist of the Year” aus. (http://www.staatskapelle-dresden.de/konzerte/sonderkonzerte/1819/sonderkonzert-zum-470-geburtstag-der-saechsischen-staatskapelle-dresden)
Die Staatskapelle ist als Opern- und Konzertorchester weltweit bekannt. Dementsprechend ist auch das Programm für dieses Sonderkonzert zusammengestellt. Hier hat der Dirigent Manfred Honeck selbst aus der Oper Rusalka von Dvorak eine persönliche Fantasie zusammengestellt, die alle für ihn relevanten Highlights der Oper zeigt. Arrangiert hat diese Fantasie Tomáš Ille. Für die Biblischen Lieder op. 99 wurde die renommierte Mezzosopranistin Bernarda Fink verpflichtet.
Im Februar 2006 wurde die Künstlerin durch den österreichischen Bundeskanzler mit dem Österreichischen Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. Im Februar 2013 erhielt Bernarda Fink zusammen mit Marcos Fink für ihre gemeinsame Aufnahme Slovenija! und die damit verbundenen Konzerte den Preis der Prešeren-Stiftung, die höchste kulturelle Auszeichnung, die Slowenien zu vergeben hat. Im September 2014 wurde an Bernarda Fink der Titel Österreichische Kammersängerin verliehen. (http://www.staatskapelle-dresden.de/konzerte/sonderkonzerte/1819/sonderkonzert-zum-470-geburtstag-der-saechsischen-staatskapelle-dresden)
Im zweiten Teil erklingt die 3. Symphonie von Johannes Brahms, der tatsächlich im Jahre 1886 die Staatskapelle dirigierte und später Ehrenmitglied des Orchesters des ansässigen Tonkünstler-Vereins war. Noch heute erklingen regelmäßig in Dresden, nicht nur mit der Staatskapelle, sondern auch mit anderen Klangkörpern in der Landeshauptstadt, Werke von Johannes Brahms. Ein markantes Werk von Brahms ist Ein Deutsches Requiem, das wiederholt in der Semperoper, der Philharmonie, der Frauenkirche und in der Kreuzkirche erklingt.

Programm:
Antonín Dvořák: Rusalka-Fantasie, Suite aus der Oper zusammengestellt von Manfred Honeck, orchestriert von Tomáš Ille
Biblische Lieder op. 99
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90

http://www.staatskapelle-dresden.de/presse/pressefotos/

Premiere: Ödipus Rex/ Il prigioniero

Igor Strawinsky / Luigi Dallapiccola
Opern-Oratorium in zwei Akten / Oper in einem Prolog und einem Akt

Oedipus rex

Oedipus hat die Stadt Theben von der Sphinx befreit und erhält dafür die Witwe des ermordeten Königs Laios. Nun soll er die Thebaner von der Pest befreien und muss dafür den Mörder des ehemaligen Königs finden. Dafür sendet er seinen Schwager Kreon nach Delphi, um das Orakel zu befragen. Geprägt durch seinen Hochmut und seiner Selbstüberschätzung ignoriert er alle Anzeichen und Wahrzeichen. Letztendlich erfährt er trotzdem die grausame Wahrheit, dass er seinen leiblichen Vater getötet und seine eigene Mutter geheiratet hat…

Oedipus Rex: Opern-Oratorium in zwei Akten, Libretto von Jean Cocteau und Igor Strawinsky nach Oidípous Týrannos von Sophokles, in lateinischer und deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Der Tradition von 1929 folgend, als diese Oper am 1. Februar 1929 konzertant aufgeführt wurde, soll dieses Werk von Strawinsky folgen. Knapp zwei Jahre nach der Uraufführung, die am 30. Mai 1927 im Théâtre Sarah Bernhardt in Paris stattfand, wurde das Werk szenisch erstmals am 23. Februar 1928 in der Wiener Staatsoper aufgeführt und danach in Dresden.

 »Oedipus Rex«, Stephan Rügamer (Oedipus), Claudia Mahnke (Iokaste), Herren des Sächsischen Staatsopernchores

© Jochen Quast https://www.semperoper.de/presse/

Il prigioniero

Die Grausamkeit des Kerkers ist praktisch spürbar. Ein Gefangener wird ewig gefoltert. Seine Mutter hat letztmalig die Möglichkeit, ihren Sohn zu sehen. Der Gefangene schöpft etwas Hoffnung, als der Kerkermeister ihn liebevoll als Bruder bezeichnet. Bewusst lässt er die Kellertür offen, damit der Gefangene in Anbetracht des Tageslichtes qualvoll versteht, dass der Kerkermeister nicht sein Bruder, sondern ihn damit quälend zum Richtplatz und zum Vollzug des Todes führt.
Il prigioniero: Oper in einem Prolog und einem Akt, Libretto vom Komponisten nach Texten von Philippe-Auguste Villiers de l’Isle-Adam und Charles de Coster, in italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Die konzertante Uraufführung dieses Werkes erfolgte am 1. Dezember 1949 durch die Radiotelevisione Italiana Turin. Das Werk wurde erstmals szenisch am 20. Mai 1950 im Teatro Comunale in Florenz ausgeführt.

 Oper Oedipus Rex / Il prigioniero Opern-Oratorium in zwei Akten / Oper in einem Prolog und einem Akt      Inszenierung     Elisabeth Stöppler     Bühnenbild     Annika Haller     Kostüme     Frank Lichtenberg     Licht     Fabio Antoci     Chor     Cornelius Volke     Dramaturgie     Anna Melcher  Gesamtdauer 2 Stunden 20 Minuten Premiere 30. Juni 2018 Ausführliche Stückseite & Mediengalerie OedipusRex OHP FotoJQuast 030 »Oedipus Rex«, Stephan Rügamer (Oedipus), Herren des Sächsischen Staatsopernchores © Jochen Quast OedipusRex OHP FotoJQuast 091 »Oedipus Rex«, Stephan Rügamer (Oedipus), Catrin Striebeck (Sprecherin), Kurt Rydl (Teiresias) © Jochen Quast OedipusRex OHP FotoJQuast 147 »Oedipus Rex«, Claudia Mahnke (Iokaste), Stephan Rügamer (Oedipus), Herren des Sächsischen Staatsopernchores © Jochen Quast OedipusRex OHP FotoJQuast 153 »Oedipus Rex«, Catrin Striebeck (Sprecherin), Claudia Mahnke (Iokaste), Stephan Rügamer (Oedipus) ©Jochen Quast OedipusRex OHP FotoJQuast 169 »Oedipus Rex«, Stephan Rügamer (Oedipus), Claudia Mahnke (Iokaste), Komparserie © Jochen Quast OedipusRex OHP FotoJQuast 177 »Oedipus Rex«, Stephan Rügamer (Oedipus), Claudia Mahnke (Iokaste), Herren des Sächsischen Staatsopernchores © Jochen Quast OedipusRex OHP FotoJQuast 194 »Oedipus Rex«, Stephan Rügamer (Oedipus), Claudia Mahnke (Iokaste), Kinder der Komparserie © Jochen Quast OedipusRex OHP FotoJQuast 219 »Oedipus Rex«, Matthias Henneberg (Der Bote), Stephan Rügamer (Oedipus), Herren des Sächsischen Staatsopernchores © Jochen Quast OedipusRex OHP FotoJQuast 254 »Oedipus Rex«, Claudia Mahnke (Iokaste), Stephan Rügamer (Oedipus) © Jochen Quast OedipusRex OHP FotoJQuast 270 »Oedipus Rex«, Stephan Rügamer (Oedipus) © Jochen Quast Il prigioniero OHP FotoJQuast 021 »Il prigioniero«, Tichina Vaughn (Die Mutter), Lester Lynch (Der Gefangene) © Jochen Quast Il prigioniero OHP FotoJQuast 044 »Il prigioniero«, Khanyiso Gwenxane (1.Priester), Tichina Vaughn (Die Mutter), Lester Lynch (Der Gefangene), Alexandros Stavrakakis (2.Priester) ©Jochen Quast Il prigioniero OHP FotoJQuast 056 »Il prigioniero«, Mark Le Brocq (Der Kerkermeister/Großinquisitor), Lester Lynch (Der Gefangene) © Jochen Quast Il prigioniero OHP FotoJQuast 088 »Il prigioniero«, Lester Lynch (Der Gefangene) © Jochen Quast Il prigioniero OHP FotoJQuast 095 »Il prigioniero«, Lester Lynch (Der Gefangene) © Jochen Quast Il prigioniero OHP FotoJQuast 104 »Il prigioniero«, Lester Lynch (Der Gefangene) © Jochen Quast Il prigioniero OHP FotoJQuast 129 »Il prigioniero«, Lester Lynch (Der Gefangene) © Jochen Quast Il prigioniero OHP FotoJQuast 142 »Il prigioniero«, Lester Lynch (Der Gefangene)

© Jochen Quast https://www.semperoper.de/presse/

Weitere Termine:
Sa 30. Juni 2018
Di 03. Juli 2018
Fr 06. Juli 2018
So 08. Juli 2018
Mi 11. Juli 2018

Dresdner Musikfestspiele 2018

Die Dresdner Musikfestspiele sind zu Ende gegangen und hatten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche begeisterte Besucher! Mit etlichen Veranstaltungen konnte dem Motto SPIEGEL gerecht werden. Beeindruckend waren auch wieder die herausragenden Solisten, die Jan Vogler wiederum für dieses Jahr gewinnen konnte. Das ist einer der Gründe, warum dieses Festival so erfolgreich ist.
„Die Dresdner Musikfestspiele setzten in diesem Jahr auch künstlerisch neue Akzente. Etwa mit der »Cellomania«, bei der mehr als 20 der besten Cellistinnen und Cellisten unserer Zeit in Dresden ein Festival im Festival feierten – das mit der »Langen Nacht des Cellos« einen umjubelten Ausklang fand. Die Uraufführung der »Buddha Passion« des chinesischen Komponisten Tan Dun durch die Münchner Philharmoniker und die Internationale Chorakademie Lübeck trug nur wenige Tage später Dresdens Ruf als lebendige Musikstadt in die Welt. Glanzvolle Höhepunkte waren zudem die Verleihung des »Glashütte Original MusikFestspielPreises« an die amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato, das Gastspiel der English Baroque Soloists unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner, des Royal Concertgebouw Orchestras unter Daniele Gatti mit dem Pianisten Daniil Trifonov, des Budapest Festival Orchestras unter Iván Fischer sowie die konzertante Aufführung von Hector Berlioz’ Oper »La Damnation de Faust« durch das Malmö SymfoniOrkester unter Marc Soustrot mit Sophie Koch, Paul Groves, Sir Bryn Terfel und Edwin Crossley-Mercer als Solistinnen und Solisten.“ (http://www.musikfestspiele.com/de/musikfestspiele/)

Renommierte Orchester haben auch in diesem Jahr wieder herausragende Konzerte gegeben. Die Dresdner nehmen das als konzertbegeistertes Publikum sehr gern an.

Eine langersehnte Ballettpremiere

Eine langersehnte Ballett- Premiere in der Semperoper: 100 °, ein dreiteiliger Ballettabend

Nicht nur Kenner und Liebhaber des modernen Balletts kommen hier auf Ihre Kosten. Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, dass das Ballettensemble der Semperoper wieder in die Tradition der bekannten Ausdruckstänzerinnen Mary Wigman und Gret Palucca getreten ist. Von klassisch bis modern zeigen ausgewählte Tänzerinnen und Tänzer ihr Können in ganz unterschiedlichen Aufführungen. Und dieses Mal in dem dreiteilig zusammengestellten Ballettabend 100°C.
Im ersten Teil wird von dem bekannten amerikanischen Ballettchoreografen Justin Peck sein Werk Heatscape gezeigt. Unter der Musik des tschechischen Komponisten Bohuslav Martinu wird eine Choreografie der besonderen Art gezeigt, die den Zuschauer fantasievoll zu seiner eigenen Interpretation anregt.
Ähnlich verhält es sich im zweiten Teil. Von Jiří Kylián, einem aus Tschechien stammenden Tänzer und Choreografen, wird das Werk Gods and dogs zu der klassischen Musik Ludwigs van Beethoven aufgeführt. Tänzerisch sensibel werden hier die zum Teil fließenden Grenzen zwischen normal und verrückt beschrieben.
Der dritte Teil zeigt ein Stück des Israelis Hofesh Shechter, der für seine politischen Themen seiner Choreografien bekannt ist und 2008 sein eigenes Ballettensemble gründete, nämlich die Hofesh Shechter Dance Company. Passend zu dem Werk Corp de Ballet erklingt die Musik des zeitgenössischen Komponisten Dirk Haubrich, der sich auf die Musik für Ballett und Tanz spezialisiert hat.
Am 2. Juni 2018 wurde die Premiere des dreiteiligen Ballettabends 100°C mit Spannung erwartet und wurde mit viel Beifall seitens des Publikums gefeiert.

Die Staatskapelle der Semperoper Dresden geht auf Konzertreise

Mit dem Programm des 10. Symphoniekonzertes geht die sächsische Staatskapelle
Dresden unter der Leitung des Chefdirigenten Christian Thielemann auf Konzertreise
und spielt mit dem bekannten Pianisten, Denis Matsuev, in renommierten Konzert-
und Opernhäusern.
Im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele erklangen am 18. Und 19. Mai 2018 in der
Oper Dresden Werke von Carl Maria von Weber mit seiner Ouvertüre zu »Oberon«,
von Franz Liszt das Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur und von Johannes Brahms seine
bekannte Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98. Mit lang anhaltendem Beifall war dieses
Konzert ein absoluter Erfolg und gab somit einen Eindruck auf die bevorstehende
Konzertreise.
Die Staatskapelle spielt am

23. Mai 2018 in Moskau
25. Mai 2018 in St. Petersburg
27. Mai 2018 in Königsberg
29.Mai 2018 in Paris
31. Mai 2018 in Luzern
2. Juni 2018 in Baden- Baden
und ist am 09. Juni mit dem 11. Symphoniekonzertes wieder zurück in der
Dresdener Semperoper.

Dixieland Riverboat Shuffle

Die Sommersaisoneröffnung der Dresdner Dampfschifffahrt erfolgte traditionell am 1. Mai 2018. Fast alle in der Dampferflotte aufgestellten Salonschiffe und Raddampfer fuhren in eigener Firmierung traditionell nach Pillnitz. Auf den Schiffen bekam man bereits einen Vorgeschmack auf das kommende Dixieland Festival mit seinen zahlreichen Veranstaltungen. Internationale Bands spielten auf den Schiffen und sorgten somit für ausgelassene Stimmung.

Fazit aus 2017: „Die anderen Generationen packte das Dixie-Fieber spätestens am Donnerstag, als Dresdens Raddampfer-Flotte bei der Riverboat-Shuffle dem Sonnenuntergang entgegen schipperte. Zahlreiche Schaulustige beklatschten die acht Schiffe mit Boogie Woogie an Deck, schon bevor es richtig losging. Das farbenfrohe Höhenfeuerwerk zum Abschluss der Riverboat-Shuffle zog auch die Dresdner an, die Jazzklängen sonst eher selten lauschen.“ (http://www.dnn.de/Nachrichten/Kultur/Regional/Mit-viel-Swing-durch-die-Dixie-Woche)

Bereits lange im Vorfeld ist diese sehr beliebte Veranstaltung ausverkauft. Dixieland- Fans zieht es besonders auf die historischen Raddampfer. Ähnlich wie bei der Flottenparade zum 1. Mai stehen etliche Dresdner auf den Elbbrücken und den Elbwiesen, um dem Jazz- Schiffen zusehen und zuzuhören sowie um letztendlich das imposante Abschlussfeuerwerk nicht zu verpassen.

Dixieland Riverboat Shuffle. Die Sommersaisoneröffnung der Dresdner Dampfschifffahrt erfolgt traditionell am 1. Mai.~ Tickets und Kurzreisen zum Thema Dixieland in Dresden hier buchbar.

Das 48. Dixieland Festival ist in Dresden gestartet

Pünktlich in diesem Jahr zum Muttertag ist traditionell das Dixieland Festival für die gesamte Familie im Dresdner Zoo gestartet. Dresden ist seit Jahrzehnten heimlich zum Zentrum des internationalen Dixielands geworden. Groß und Klein swingte bei herrlich sonnigem Wetter zu der Jazz- Musik von sieben renommierten Bands.

Seit 48 Jahren findet nunmehr das Internationale Dixieland Festival in Dresden statt und knüpft somit an den regelrechten Dixieland- Revival der 50ger Jahre an, in dessen Zusammenhang diese Jazzrichtung nach Europa von New Orleans.

„Die Stilrichtung des Dixieland entwickelte sich in den 1910er-Jahren aus der Nachahmung des New Orleans Jazz durch weiße Musiker und verbreitete sich von New Orleans aus nach Chicago und New York. (https://de.wikipedia.org/wiki/Dixieland)

Bis zur traditionellen Dixieland- Parade am 20. Mai stehen noch etwa 25 Veranstaltungen auf dem Programm. Die ganze Innenstadt von Dresden ist im Mai dem Dixieland gewidmet. Zur Abschluss-Parade werden nochmals alle Bands, wie die Blue Wonder Jazzband, die Cottas Club Jazz Band (PT), die Blue Dragons Jazzband, die Certains L’Aiment Chaud (F), die Big Easy Brassband (NL), die 2Hot, die The Stars of British Jazz (GB), die J. J. Brass Band (CZ), die Nils Conrad and his Amazing Jazzband (NL), die Oakcity Jazzband (B), die Sunshine Brass sowie die Winkler Brass zu hören und zu sehen sein.

 

„Bereits als Kind bin ich mit meinem Vater bei dem traditionellen Dixieland Umzug mitgelaufen. Start war damals in der Jungen Garde, wo sämtliche Bands, zum Teil auch spontan, zusammen musizierten. Auf geschmückten Wagen und LKWs spielten dann die Bands während des Umzuges in Richtung Innenstadt, wo das Abschlussmusikzieren am Kulturpalast stattfand. Stücke wie „Ice cream“ oder für mich als Kind sehr beeindruckend die Filmmusik aus „Der Olsenbande“ blieben bei mir in langer Erinnerung.“ (Gerit Winkler)

Die Pantherquadriga auf der Semperoper Dresden

Die Pantherquadriga auf der Semperoper – soll symbolisch die Musik in die ganze Welt tragen

Als Bekrönung auf der Semperoper ist eine Quadriga von Johannes Schilling zu sehen, die von vier Panthern gezogen sowie von Ariadne und Dionysos geführt wird. Dieses beliebte Motiv haben sich viele Künstler zu eigen gemacht, so auch der Komponist Richard Strauss, der zahlreiche Opern unter seinem Freund Ernst von Schuch in Dresden uraufführte. Seine Oper „Ariandne auf Naxos“ ist auch im Spielplan der Semperoper zu finden.

Laut griechischer Mythologie war Ariadne die Tochter des kretischen Königs Minos, der in seinem Palast im Kellerlabyrinth das sagenumwobene Ungeheuer Minotaurus gefangen hielt. Ariadne half Theseus mit Hilfe eines Knäuels, den roten Faden wiederzufinden und somit den Ausgang des Labyrinths. So gelang es ihm, den Minotaurus zu töten und mit Ariadne zu fliehen. Doch welch Pech: Theseus‘ seine Liebe zu Ariadne erlosch und er setzte sie auf der Insel Naxos ab. Dort entdeckte Dionysos die Schöne auf seiner Flucht vor den Sirenen und führte sie in seinem Wagen zum Himmel, wo sie zur Göttin wurde.

35 Jahre La Boheme in der Semperoper Dresden

Im Oktober 1983 wurde im damaligen Schauspielhaus die tragische Oper „La Boheme“ von  Giacomo Puccini aufgeführt. Die Semperoper steckte noch in den letzten Restaurierungsmaßnahmen bis zur Eröffnung 1985.  

„Es dürfte die älteste Inszenierung sein, die an der Semperoper noch läuft, und sie läuft gut, die 1983, noch bevor die Semperoper (1985) wieder eingeweiht wurde, am damaligen Großen Haus, jetzt Schauspielhaus, von Christine Mielitz eingerichtete realistische Inszenierung von Giacomo Puccinis tragischer Oper „La Bohème“. Sie ist noch immer zugkräftig…“ (www.onlinemerker.com/dresden-semperoper-la-boheme-immer-wieder-beruehrend)

Die Pariser Boheme leben in ihrer bescheidenen Mansarde ihre selbst ernannten Ideale von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst. Von ständigem Geldmangel geprägt und unter schwierigen Bedingungen bestreiten sie ihr Leben. Eines Tages steht die Nachbarin Mimi vor der Tür und bittet um Feuer für ihre erloschene Kerze. Durch Mimis Liebe und Wärme verändert sich Rodolfos Leben. Doch Mimi ist krank und ihre Beziehung ein ständiges Auf und Ab. Als sie zum Schluss wieder zusammen finden, endet die Oper tragisch mit dem Tod von Mimi, der bedingt durch ihre Krankheit eintritt.

35 Jahre La Boheme in der Semperoper Dresden

„Nach wie vor ist die „La Boheme“ meine Lieblingsoper. Bereits als Kind habe ich diese Inszenierung in der Semperoper erleben dürfen. Neben „Der Freischütz“ und „Der Rosenkavalier“ war diese Oper eine der ersten in der neu eröffneten Semperoper. Nach wie vor muss ich am Schluss weinen, wenn Mimi stirbt. Die Musik von Verdi berührt ein bis zum tragischen Schluss“ (Gerit Winkler)

200 Jahre Staatsopernchor – Ein Deutsches Requiem

„Der Dresdner Opernchor wurde am 8. Oktober 1817 per königlichem Dekret durch Friedrich August dem Gerechten gegründet. Die Erlassung dieses Dekrets war vor allem ein Verdienst Carl Maria von Webers. Er hatte als neu engagierter Hofkapellmeister 1817 den Auftrag erhalten, neben der traditionsreichen italienischen Oper in Dresden auch eine deutsche Operngesellschaft ins Leben zu rufen. Weber forderte die Einrichtung eines »stehenden Theaterchors«, der den gestiegenen Anforderungen des dafür neu zu schaffenden Opernrepertoires gewachsen sein würde.“ (www.semperoper.de)

Wegen dieses Anlasses wurde in der Semperoper am 1. Mai 2018 – 200 Jahre Staatsopernchor – „Ein Deutsches Requiem“ von Johannes Brahms unter dem Dirigat unseres Chefdirigenten Christian Thielemann aufgeführt. Dieses sehr ergreifende und mächtige Werk zeigte wieder einmal die hohe Qualität des Opernchores. Begeistere Zustimmung für den Chor und die Solisten Christiane Karg und Christoph Pohl sowie den Dirigenten und die Staatskapelle. Kein alltägliches Erlebnis, aber eines der besonderen Art…

Die Macht des Schicksals – am Ende Bravi für alle

Am 28. April war die Premiere von Verdis „Macht des Schicksals“. Die im Vorfeld bekannte Besetzung war erstrangig und enttäuschte in keinster Weise.  Mark Wigglesworth dirigierte souverän die Dresdner Staatskapelle.  Aber das für St. Petersburg geschriebene Werk von Verdi muss man in seiner Fülle erst einmal verarbeiten.

„Verdi beabsichtigte, die neue italienische Oper in Petersburg hoffähig zu machen. In Russland herrschten zwei musikalische Richtungen. Die eine war die nationalrussische Richtung um Modest Mussorgski und seine Freunde, die andere war eine nach Deutschland tendierende Richtung, die sich dem aufkommenden Wagnerischen Musikdrama zuwendete. Beide Richtungen lehnten Verdi ab und schlossen sich zusammen, um die italienische Oper zu diskreditieren. Umso überraschender war es, dass La forza del destino mit ungewöhnlicher und überschäumender Begeisterung in Petersburg aufgenommen wurde.“  (de.wikipedia.org/wiki/La_forza_del_destino)

So verwundert es nicht, dass zum Schluss alle Beteiligten aus vollstem Herzen Bravi bekamen. Ein Fest der Stimmen und der Verdischen Musik ging zu erfolgreich Ende.

„Ich war von der Musik so ergriffen, dass ich mich noch Tage danach sammeln musste. Es war für mich ein bewegender und sehr emotionaler Abend, den ich sehr lange in Erinnerung behalten werde.“ (Dany Werbe)

Die Elbschlösser – die Märchenschlösser Dresdens

Romantisch eingebettet im Elbtal liegen die drei Dresdner Elbschlösser, nämlich das Schloss Albrechtsberg, das Lingnerschloss sowie das Schloss Eckberg, welche auch die Märchenschlösser Dresdens genannt werden.

Alle drei Schlösser sind mit einer englischen Parkanlage verbunden, die zu einem ausgiebigen Spaziergang einlädt. Die Erfinder der Zahnpasta, Familie von Mayenburg, ließ sich von einem Schüler von Semper, dem Erbauer der Dresdner Semperoper, das Schloss im englischen Dresdner ElbschlösserTudorstile erbauen.

Dem Erfinder des Odol Mundwassers, Lingner, bezog nach mittlere Schloss, das seitdem als Lingnerschloss bezeichnet wird. Und dem Preußischen Prinzen Albrecht und seiner neuen bürgerlichen Gemahlin wurde das Schloss Albrechtsberg im römischen Villenstil errichtet.

Bis zum Bau der Waldschlösschenbrücke trug das Elbtal mit diesen drei Schlössern den Titel des Weltkulturerbes der Unesco.

Der Dresdner Zwinger – der kein Bärenzwinger war

Viele Gäste, die nach Dresden kommen, besuchen den “Bärenzwinger” und rätseln, woher der Name eigentlich kommt.

Mit einem Zwinger verbinden die meisten, dass jemand, insbesondere Tiere, eingesperrt wurden. Dem ist aber nicht so. Das Areal des Zwingers wurde auf einem Teil der alten Stadtbefestigung errichtet, nämlich dem sogenannten Zwingraum.

In diesem Bereich zwischen der ersten und der zweiten Ringmauer wurden angreifende Feinde bezwungen. Daher erhielt in verkürzter Form der Zwinger seinen Namen, der 1719 für ein einmaliges Ereignis erbaut wurde:

Der einzige legitime Sohn Augusts des Starken heiratete eine Kaisertochter von Österreich…

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