La Bayadere – warum nicht einmal wieder Ballett?

Die Tempeltänzerin, La Bayadere, ist eines der schönsten und auch dramatischten Ballettaufführungen im Repertoire der Semperoper.

Ballett in zwei Akten von Aaron S. Watkin, dem Ballettdirektor der Semperoper, nach Marius Petipa Musik von Ludwig Minkus

Aaron Sean Watkin wurde in Kanada geboren. Als Schüler der National Ballet School of Canada wurde er 1988 mit dem renommierten Erik Bruhn Award ausgezeichnet. Seine Karriere als Tänzer begann er in namhaften Companies und tanzte u.a. am National Ballet of Canada, English National Ballet und Het Nationale Ballet. Nach sieben Jahren Tanz in klassischem Repertoire wurde er Erster Solist am Ballett Frankfurt unter William Forsythe. Seine Bewunderung für die Werke Nacho Duatos ließen ihn im Jahr 2000 zu dessen Ensemble nach Madrid wechseln. 2002 wurde er zum stellvertretenden künstlerischen Leiter des Víctor Ullate Ballett in Madrid ernannt. Als choreografischer Assistent William Forsythes war Aaron S. Watkin verantwortlich für die Einstudierung von dessen Choreografien weltweit. Aaron S. Watkins professionelle Erfahrung, sein exzellentes Wissen über das klassische Ballett, unterschiedlichste Tanzstile sowie seine Kenntnisse über zeitgenössische Arbeiten ließen ihn zu einem angesehenen Gastballettmeister führender europäischer Companies avancieren. Er war zudem verantwortlicher Teil der Künstlerischen Leitung des Loft Dance Studios in Brüssel und leitete als Künstlerischer Co-Direktor die jährlich stattfindende AIDS-Benefizgala »Dance For Life« im Cirque Royal in Brüssel. Seit 2006 ist Aaron S. Watkin Ballettdirektor des Semperoper Ballett. Er hat seine Company über die Grenzen Dresdens und Europas hinaus bekannt gemacht und zahlreiche namhafte Choreografen, allen voran William Forsythe, für die Zusammenarbeit mit dem Semperoper Ballett gewinnen können. 2007 choreografierte er mit »Dornröschen« sein erstes abendfüllendes Ballett, dem 2008 »La Bayadère«, 2009 »Schwanensee« und 2011  Schwanensee Semperoper
»Der Nussknacker« (gemeinsam mit Jason Beechey) Nussknacker Semperoper folgten. In der Spielzeit 2016/17 kreierte er »Don Quixote« für seine Company.
(https://www.semperoper.de/ensemble/personen/peid/aaron-s-watkin/3.html)

Nikija, die Tempeltänzerin, und Solor, der Krieger, haben sich vor dem heiligen Feuer die ewige Liebe gestanden und geschworen. Doch nach dem Willen des mächtigen Radschas soll Solor seine Tochter Hamsatti heiraten. Von deren Schönheit eingenommen, vergisst Solor seine Liebe zu der Bayadère. Aber ihre Gefühle haben sich nicht verändert. Nikija bekommt auch noch die Aufgabe, auf dem Verlobungsfest von Solor und Hamsatti ihrer eigentlichen Aufgabe nachzukommen, nämlich zu tanzen. Dabei wird Nikija vorsätzlich von einer giftigen Schlange gebissen und stirbt. Solor wird sich des Verlustes bewusst und begibt sich einen Opiumrausch, um den Schmerz ertragen zu können. Im Rausch begibt er sich in die Welt der Schatten und begegnet dort Nikija, seiner einstigen Geliebten. Wie in vielen anderen Balletaufführungen, wie Schwanensee, Giselle etc. vereinigen sich beide im Totenreich und keine weltliche Macht kann sie mehr auseinander bringen…
Mein erstes Ballett in der Semperoper war La Bayadere. Ich war skeptisch, dass meine Mutter gerade dieses Ballett ausgesucht hatte. Eigentlich wollte ich Nussknacker oder Schwanensee sehen… Aber ich war vom ersten Moment an begeistert: Bühnenbild, Kostüme, Inszenierung und die unüberschaubar vielen Tänzer. Ich fühlte mich wie in einem Märchen aus 1001 und einer Nacht. Seitdem ist La Bayadere mein Lieblingsballett und freue mich auf September, wenn ich es zum 5. Mal ansehen darf. (Friederike Zweynert, 14, Meißen)

Photo by Ian Whalen

https://www.semperoper.de/presse/detailansicht/stid/bayadere/54861.html

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